Stöckchen: Warum bloggst Du?

Marlene hat mich mit einem Stöckchen beworfen! Vielen Dank, ich heb’s direkt mal auf :mrgreen:

1.Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?
Diesen Blog gibt es seit Mai 2007. Ich wollte damals der ganzen Welt erzählen, was für tolle Katzen ich habe :mrgreen:

2.Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?
Naja, aus der ganzen Welt (siehe Frage 1) wurde nix, am Anfang waren es vielleicht ne Handvoll Leser oder so 😆 Aber damals habe ich mich, wie ich heute weiß, viel zu wenig mit dem Blogdasein befasst. Ich wusste nichts über Pings oder Trackbacks, kam komischerweise auch nie auf die Idee, nach anderen Blogs zu suchen um so „Kontakte zu knüpfen“. Naja, so war es im Grunde eher ein Blog für mich und meine Handvoll Leser. Hat mich aber nicht davon abgehalten, weiter zu machen. Im Frühsommer 2008 beschloss ich, von einem Blog zu einer richtigen Homepage zu wechseln. Da ich auch hier etwas kostenfreies wollte, ging ich zu siteworld und blieb da etwas über ein Jahr. Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich von meinem Blog weg bin. Ich zeigte damals hauptsächlich Bilder auf meiner Seite, aber wirkliche Geschichten über meine Katzen konnte ich keine erzählen, das passte irgendwie nicht.

Also bin ich Ende letzten Jahres zurück zu  meinem Blog und bin seitdem wieder völlig begeistert. Ich habe gemerkt, dass mein Blog mehr Besucher erhält, wenn ich andere Blogs besuche und kommentiere und so weiter. Ich freue mich jedes Mal RIESIG, wenn jemand meinen Blog besucht und dann auch einen oder mehrere Kommentare hinterlässt und noch mehr freue ich mich darüber, dass sich in den letzten zwei Monaten schon eine zwar noch kleine aber feine Stammleserschaft entwickelt hat, ich bin EUCH ja so dankbar.

Ja, mein Blog hat sich in eine andere Richtung entwickelt. Ich rede nicht mehr nur über meine Jungs, sondern auch über den Rest des Zoos und ganz häufig in letzter Zeit verfasse ich Beiträge über völlig Alltägliches. Das mache ich dabei aber nicht, weil ich mich nach meinen Lesern richte, ich werde immer nur über das bloggen, worauf ICH Lust habe. Vielmehr mache ich das, weil ich gemerkt habe, dass es einfach Spaß macht, sich nicht nur auf eine Sache zu konzentrieren. So ein Blog bietet so viele Möglichkeiten, ich habe sie noch lange nicht alle ausgeschöpft – wer weiß, ob ich das jemals tun werde 😆

3.Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?
Wie schon geschrieben, ich blogge nicht nur für mich selbst, DANN würde ich einen Blog kaum als geeignetes Medium betrachten.

Ich freue mich riesig über jeden einzelnen Besucher und finde es schade, wenn mal gar nix gesagt wird 😆  – es wäre eine Lüge, wenn ich das leugnen würde :mrgreen:

4.Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelobt? Falls ja, wie hast du diese finanziert?
Ich versuche, so oft wie möglich zu bloggen. Ich besuche regelmäßig andere Blogs, mein Feedreader wächst von Tag zu Tag :mrgreen: Mehr mache ich eigentlich (noch?) nicht. Ich bin mir durchaus bewusst, dass mein Blog keine große Leserschaft anzieht, dafür bin ich eine viel zu „untalentierte“ Schreiberin 😳 Aber wenn mir die Leser die Treue halten, die mich jetzt immer besuchen und mir immer so liebe Kommentare hinterlassen, dann bin ich mehr als glücklich.

5.Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?
Ich sehe mich selbst noch als Blogneuling an, auch wenn taytom’s blog im Mai zwei Jahre alt wird. Viel bloggen, andere Blogs besuchen und kommentieren; es gibt diverse Blog“listen“, Seiten, auf denen man sich mit seinem Blog eintragen kann, etc. Es gibt viele Wege, seinen Blog „bekannt“ zu machen.

Ich habe jetzt schon mehrfach geschrieben, dass man andere Blogs besuchen und auch kommentieren soll. Das kann sich zu einem Nachteil entwickeln, wenn man ausschließlich „Standard-Antworten“ hinterlässt, an denen man eindeutig merkt, dass man nur was kommentiert, damit man selbst auch besucht wird. Auf jeden Fall ist es nachteilig, wenn man einen Blog nur sporadisch aktualisiert.

Heute werfe ich zum ersten Mal ein Stöckchen weiter – und zwar an Alexandra und Heike :mrgreen:


6 Kommentare

  1. 9. Januar 2010
    Antworten

    Habe es mir mitgenommen und werde es in Kürze bearbeiten 🙂
    Ausserdem habe ich gerade Deine Flickr-Seite besucht – von wegen „nicht allzu gut“, Deine Photos sind phantastisch!
    Werde mir das mit dem kommentieren zu Herzen nehmen – bisher war ich an einigen Blogs nur stille Leserin… Aber es stimmt schon, man motiviert dadurch und es ist auch einfach höflicher 🙂

    • taytom
      9. Januar 2010
      Antworten

      Ach mensch, hab vielen Dank für Dein dickes Lob 😳

      Zum kommentieren: Ich finde, es macht auch Spaß :mrgreen:

  2. 8. Januar 2010
    Antworten

    Ich danke dir erst einmal, das du das Stöckchen aufgefangen hast.

    Ich finde das Stöckchen total interessant 🙂
    Schön, dass du wieder zum Blog zurück gekehrt bist, denn ansonsten hätten wir uns bestimmt irgendwie im weiten WWW verloren und so konnte ich dich, deine süßen Jungs und auch deine Schleimer kennen lernen.

    Deine Schnecken finde ich ja ganz interessant anzuschauen und auch deine Berichte dazu. Wie schon mal geschrieben, kannte ich noch keine(n), welche(r) Schnecken hält. Okay, Wasserschnecken schon.

    Ich sehe das auch so, dass man regelmäßig auch seine Leser besuchen sollte, sofern sie auch einen Blog betreiben und natürlich auch Kommentare zu hinterlassen, denn es ist ja eine Art Bestätigung für den Blogbetreiber 😉

    Duuuhuuuu, so untalentiert bist du gar nicht, was das Schreiben angeht … ich glaube, da bin ich untalentierter =) Außerdem sind deine Beiträge mit einer netten Brise Humor versehen 🙂

    LG
    Marlene

    • taytom
      9. Januar 2010
      Antworten

      Liebe Marlene, hab vielen Dank!

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