Ich bin kein Serienkiller

…von Dan Wells heißt das Buch, was ich gestern Abend fertig gelesen habe. Erst mal muss ich sagen, dass ich das Objekt „Buch“ an sich super fand, es sieht richtig gut aus und fühlt sich auch so an.

Klappentext: Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur – wann?

Dieses Buch fand ich überraschend gut. Überraschend deswegen, weil ich kurz davor war, es wegzulegen, als es in diesem Thriller (so steht es auf dem Buch) eine Wendung gab, mit der ich nicht gerechnet hätte und die das ganze dann eher zu einem Fantasy-Thriller machte. Gut, dass ich doch noch weitergelesen habe. Es ist sehr interessant zu lesen, wie der 15jährige John, von seinem Psychiater als Soziopath eingestuft, seine eigenen Regel aufstellt, um nicht zum Serienkiller (von denen er übrigens unglaublich fasziniert ist) zu werden. Das fällt ihm alles andere als leicht. Eine Regel zB besagt, dass er Menschen, die er am liebsten in diesem Moment töten würde, etwas Nettes sagt. So unterdrückt er sein persönliches „Monster“. Diese Regel bricht er auf einem Schulball und jagt so seinem Mitschüler gehörigen Respekt ein – und bringt die Leser zum Schmunzeln (zumindest mich :mrgreen: ) . Als in seinem Wohnort dann scheinbar ein Serienkiller seine blutigen Taten vollzieht und er dann diesen „Serienkiller“ auf frischer Tat ertappt, nimmt das Buch eben diese unerwartete Wendung, von der ich gar nicht zu viel erzählen möchte. Wird John am Ende doch noch zum Serienkiller? Auch das verrate ich lieber nicht :mrgreen: Ich bin kein Serienkiller ist ein spannendes, überraschendes, teilweise mit viel Witz geschriebenes Buch, das man schnell durchgelesen hat.

Heute morgen habe ich mit „Die Kathedrale des Meeres“ angefangen, einem dicken historischen Roman von Ildefonso Falcones.

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